Winterkonzert 2018

Konzert

Jugendorchester der Stadtkapelle meistert alle Hürden

Das Jugendorchester der Stadtkapelle Warstein zeigte am Samstagnachmittag im Gemeindezentrum St. Pankratius im Rahmen eines ganz eigenen Konzertes, dass es sich nicht hinter dem großen Orchester zu verstecken braucht. In einem gemütlichen Rahmen bei Kaffee und Kuchen konnten die zahlreichen Gäste der Musik der 20 jungen Musiker lauschen, die unter der musikalischen Leitung von Jonas Knülle ein buntes Programm zum Besten gaben.

Das Jugendorchester der Stadtkapelle Warstein zeigte am Samstagnachmittag im Gemeindezentrum St. Pankratius im Rahmen eines ganz eigenen Konzertes, dass es sich nicht hinter dem großen Orchester zu verstecken braucht. In einem gemütlichen Rahmen bei Kaffee und Kuchen konnten die zahlreichen Gäste der Musik der 20 jungen Musiker lauschen, die unter der musikalischen Leitung von Jonas Knülle ein buntes Programm zum Besten gaben.

Quintett führt durch kurzweiliges ProgrammEingeleitet wurde dieses mit einer Trompetenfanfare, die von einem Trompetenensemble bestehend aus Celine Pieper, Christian Wulff und Leonard Kraß präsentiert wurde. Nach einigen anschließenden Worten des Vorsitzenden der Stadtkapelle, Marcel Esser, der den Zuhörern viel Freude wünschte und auf das reich gedeckte Kuchenbuffet hinwies, führten die neuen Jugendwarte der Stadtkapelle, Marline Menke und Hannah Severin, durch das Programm. Unterstützt wurden sie dabei von drei Musikern des Jugendorchesters: Daniel Kunze, Leonard Kraß sowie Liam Hooge.

Jugendorchester meistert HerausforderungDie Nachwuchsmusiker meisterten alle Stücke, von Melodien aus Harry Potter über Jurassic Park bis hin zum Flieger-Marsch mit Bravour und auch das anspruchsvolle Konzertstück „The Legend of Castle Armagh“ konnte die Besucher vom Können des Jugendorchesters überzeugen. Die drei jungen Flötistinnen Anna Tacke, Cara Hense und Barbara Wulff zeigten ebenfalls als Ensemble ihr Talent und spielten für die Besucher eine Volksweise und ein Swingstück, dass sie noch neben den regulären Probezeiten eigens für das Konzert eingeübt hatten. Zum Abschluss spielte das Jugendorchester die Titelmusik aus „Ghostbusters“ und sorgte so für den krönenden Höhepunkt.

Nachdem die Jugendwarte Hannah und Marline für ihre herausragende Jugendarbeit mit einem Blumenstrauß belohnt wurden und auch Dirigent Jonas Knülle ein Präsent für die geleistete Arbeit erhielt, konnten sowohl Musiker als auch Gäste den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

Quelle: WP


Schützenfest

Wie sich Musiker auf Suttroper Schützenfest vorbereiten

Die Vorbereitungen für das Schützenfest in Suttrop laufen auf Hochtouren. Die Musiker stimmen sich mit Zapfenstreich-Workshop ein.

Glaube, Sitte und Heimat werden beim Schützenfest ganz groß geschrieben – und auch die musikalische Untermalung ist dabei oft entscheidend. Aus diesem Grund haben sich die Dirigenten der Stadtkapelle Warstein und des Musikvereins Suttrop, Sebastian Lenze und Steffen Koerdt, zusammen dazu entschlossen, ihren Musikern den seltenen Zapfenstreich-Workshop anzubieten, um sich perfekt auf das Hochfest in Suttrop vorzubereiten und zugleich die benachbarten Vereine besser kennenzulernen.

Der Workshop wurde geleitet von Robert Brenner, stellvertretender Leiter des Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr, der schon sein Leben lang mit Musik zu tun hat. Somit ist die Militärmusik sein tägliches Handwerk und er findet diese Tradition sehr erhaltenswert. Auch für die Nachwuchsförderung der Vereine ist das sehr wichtig.

Lehrreicher Tag für Dirigenten

Nicht nur für die beiden Dirigenten war der Tag sehr lehrreich, sondern auch die Musiker lernten einiges dazu. Neben der theoretischen traditionellen Geschichte des Zapfenstreiches wurde auch die Praxis mit viel Spaß übermittelt. Robert Brenner selbst brachte alles sehr sympathisch rüber und die Vereine hatten sichtlich Spaß mit ihm zu arbeiten. Die Stunden vergingen wie im Flug und am Ende des Programms war er sichtlich zufrieden mit den Fortschritten der Musiker und der Dirigenten.

Für die Dirigenten besteht beim Zapfenstreich die Schwierigkeit, die Trompeten und das restliche Orchester separat zu dirigieren. Diese fließenden und leicht aussehenden Bewegungen übermittelte Brenner jedoch hervorragend.

Das restliche Orchester muss sich somit auf die Einsätze konzentrieren und dann auch mit der Dynamik, also der Lautstärke, arbeiten. Dabei wurde den Musikern nahegelegt, dass es wichtig ist, auf die anderen zu hören und somit seinen eigenen Ton anzupassen, damit es ein harmonisches, klingendes Gesamtbild ergibt.

Zusammenfassend also ein sehr lehrreicher und gleichzeitig geselliger Tag für alle Beteiligten. Robert Brenner versteht etwas von seinem Handwerk und kann dies ausgezeichnet in einer sehr sympathischen Art vermitteln. Den Musikern hat es gefallen und die Stimmung für das anstehende Schützenfest ist spätestens jetzt auch da.

Quelle: WP


Benefiz-Aktion

So war der Benefiz-Frühschoppen in der Sauerlandhalle

Die Warsteiner Bürgerschützen veranstalten mit Spielleuten und Stadtkapelle ein Benefiz-Frühschoppen. Zuhörer und Veranstalter sind begeistert.

Wie ein zweites Wohnzimmer ist die Sauerlandhalle für die Warsteiner Bevölkerung. Dementsprechend groß war auch die Freude über das neue Dach, dass der Halle seit einiger Zeit neuen Glanz verleiht.

Um den Umbau zu finanzieren, haben die Warsteiner Bürgerschützen um Unterstützung gebeten, Spielleute und Stadtkapelle waren sofort mit dabei und so entstand die Idee eines Benefiz-Frühschoppens zugunsten der Hallendach-Renovierung.

Benefiz-Konzert ein durchschlagender Erfolg Spenden sollten durch das Konzert der Warsteiner Musikgruppen zusammenkommen. Und schon in den ersten Minuten deutete sich an: Die Idee war ein durchschlagender Erfolg: Moderator Alexander Lange war selbst erstaunt, wie viele Leute erschienen – und präsentierte den zahlreichen Gästen anschließend ein Programm in drei Akten. Zuerst spielte die Stadtkapelle, darauffolgend die Spielleute und zuletzt kam dann das „Wunschkonzert“.

Die rund 45 Musiker der Stadtkapelle läuteten den Vormittag mit ihrem Dirigenten Sebastian Lenze durch den „Einzug der Gladiatoren“ ein, bevor mit „Fate of the Gods’’ imposante Klänge in der Halle zu hören waren. Das Lied erzählt die Geschichte der nordischen Götterwelt und dazu passend wechselte die Melodie von ruhig bis hin zu aufbrausender Gänsehaut. Bei der „Bayerischen Polka“ stand Posaunist Thomas Kuhn im Mittelpunkt, bevor die Musiker zum Abschluss mit dem „Pur Medley“ die Halle zum Mitklatschen brachte.

Amboss ein HinguckerFür das hohe Interesse bedankte sich Ortsvorsteher Dietmar Lange und merkte an, dass es so etwas Schönes eigentlich jedes Jahr geben müsse. Anschließend ging er mit gutem Beispiel voran, warf die erste Spende in den Topf und wünschte sich das „Warsteiner Lied“ von den Spielleuten.

Das erste Stück im offiziellen Programm folgte zugleich mit der „Amboss-Polka“. Markus Kruse beackerte den Amboss mit verschiedenen Hämmern, die Zuhörer blickten dabei gebannt in Richtung Bühne. Anschließend brachte der „Bozner Bergsteigermarsch’’ den ein oder anderen zum Mitsummen, bevor die Stadtkapelle wieder den Taktstock übernahm und die Zuschauer neben Märschen wie die „Sonne geht auf“ auch mit der „80er Kult-Tour“ bezirzte.

Für 50 Euro gibt’s den Taktstock

Neue Klänge standen dann am Nachmittag auf dem Programm: Für das „Wunschkonzert“ lagen Listen mit Stücken aus, die in 10, 20 und 30 Euro aufgeteilt waren. Spendeten die Besucher die jeweilige Summe, so konnten sie sich das entsprechende Lied wünschen.

Für 10 Euro waren etwa „Dem Land Tirol die Treue’’ oder „Preußens Gloria’’ im Angebot, 20 Euro mussten für das berühmte „Auf der Vogelwiese’’ hingeblättert werden. Wer allerdings das „Warsteiner Heimatlied’’ hören wollte, der musste 30 Euro auf den Tisch legen. Für ganz Mutige gab es auch noch die 50-Euro-Liste: Wer dort seinen Namen eintrug, durfte die Stadtkapelle sogar selbst dirigieren.

Dach und auch Wände hielten den lauten Klängen der Musiker stand, so dass sich unter den Zuschauern der Gedanke breit machte, dass so ein Konzert ruhig öfter in ihrem „zweiten Wohnzimmer“ stattfinden könnte. Dies sah Reinhard Eßfeld, Vorsitzender der Bürgerschützen, ähnlich: „Ich kann mich nur nochmal ausdrücklich bei allen Beteiligten für die tolle Unterstützung bedanken. Der Schützenverein ist ein Verein für alle.“

Quelle: WP


Musik

Stadtkapelle Warstein mit neuer Besetzung

Die Stadtkapelle Warstein schau auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Es gab viele Ehrungen und einen Dirigentenwechsel.

Auf ein erfolgreiches Jahr blickte am vergangenen Freitag die Stadtkapelle Warstein und zweiter Vorsitzender Fabian Biermann formulierte es genau richtig: „Wir haben das Jahr gut über die Bühne gebracht.“

Der erste Vorsitzende Marcel Esser freute sich nicht nur darüber, dass die Beteiligung immer sehr hoch war, sondern dass es in dem Jahr allgemein sehr viele Auftritte für die Musikanten gab – dabei fünf Schützenfeste.

„Warsteiner Lied“

Zudem ist auch das „Warsteiner Lied“ sehr gut bei der Bevölkerung angekommen und auch bei der Spendenaktion der Sparkasse hat der Verein den dritten Platz erreicht. Somit geht ein großes Dankeschön des Vorstandes an alle Musiker, an Anna Knülle und Sebastian Lenze und auch an Jonas Knülle, der das Jugendorchester tatkräftig leitet.

Im neuen Jahr wird sich hinsichtlich der Termine nicht viel ändern. Es stehen wie immer Schützenfeste auf dem Plan, das traditionelle weihnachtliche Konzert, ausreichend Ausflüge und es ist zusätzlich ein Frühschoppenkonzert zusammen mit den Warsteiner Bürgerschützen geplant.

Ehrungen

Nach dem Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft kam es zu den Ehrungen. Michael Schulte ist nun seit 25 Jahren Mitglied und hat sich erfolgreich eine Ehrung verdient.

Daraufhin wurden die Wahlen durchgeführt. Erster Vorsitzender bleibt weiterhin Marcel Esser und auch Thomas Kuhn wurde zum Schriftführer wiedergewählt. Als neuer Geschäftsführer für ein Jahr fungiert nun Johannes Heer und Beisitzer ist Christoph Pater.

Viele Erfolge erzielen

Zum stellvertretenden musikalischen Leiter wurde Jonas Knülle gewählt und Kassenprüferinnen sind Katharina Wienert und Eva Müller. Jugendkoordinator ist ab nun Rebecca Woywood und Jugendwarte sind Marline Menke und Hannah Severin.

Anna Knülle war Dirigentin des Orchester und dankte dem Orchester herzlich für die Zeit. Ihren Posten gab sie nun ab und freut sich auf die Zeit, in der sie selbst wieder im Orchester sitzen kann.

Einarbeitung und Gewöhnung

Als Dirigent bestätigt wurde somit Sebastian Lenze, der sich nun erst einmal in der anfänglichen Probenhälfte an das Orchester gewöhnen möchte und sich selbst ein bisschen einarbeitet.

Momentan besteht die Gruppe aus 60 Mitgliedern die mit Freude sagen können, dass sie in diesem Jahr mehrere junge Gesichter dazu gewonnen haben.

Abschließend steht dem Jahr 2018 nichts mehr im Wege, erneut wieder sehr musikalisch zu werden und auch die Musiker freuen sich darauf, zusammen mit dem leicht veränderten Vorstand zu arbeiten und wieder genauso viel Erfolg zu erzielen, wie in dem vergangenen Jahr.

Quelle: WP


Musik

Dirigentenwechsel bei der Stadtkapelle Warstein

 

Die Besucher wollten das Orchester kaum mehr von der Bühne lassen. Ein begeisterndes Konzert, doch auch ein bewegender Abschied zugleich.

Anna Knülle übergab beim dritten Winterkonzert der Stadtkapelle Warstein im prall gefüllten LWL-Festsaal die musikalische Leitung an Sebastian Lenze. Anna Knülle, die 1996 ihre musikalische Laufbahn begann, leitete von 2010 bis jetzt mit zwei jähriger Pause das Orchester der Stadtkapelle und wurde nun emotional von den Musikern verabschiedet.

Sebastian Lenze, Musiker aus den eigenen Reihen – worauf der 1. Vorsitzende Marcel Esser großen Wert legte –, wird von nun an den Taktstock schwingen. Lenze hatte bereits vergangenes Jahr mit dem Orchester Stücke eingeübt.

Vielfältiges Programm

Eröffnet wurde der Abend mit dem Stück „Summon the Heroes“ von John Williams, Eröffnungslied der Olympischen Spiele 1996. Durch die weitere Reise durch verschiedenste Musikgenres führten Alexander Lange, Carlo Severin und Roman Strugholz mit einer ordentlichen Prise Humor.

Bei „My Way“ von Claude Francois konnten zwei Akteure besonders glänzen. Carlo Severin am Flügelhorn und Sophia Heer am Klavier trugen das Thema als Solisten vor, ehe es vom ganzen Orchester übernommen wurde. Vom Amerika der 60er Jahre führte die Stadtkapelle das Publikum mit „Cassiopeia“ in die griechische Mythologie.

Marsch „Arsenal“

Bevor das Jugendorchester unter Jonas Knülle die Bühne übernahm, wurden die Zuhörer mit dem Marsch „Arsenal“ in die Pause verabschiedet. Die jungen Musiker begannen mit Filmmusik aus „Ghostbusters“ und „Harry Potter“.

Moderiert wurde der Teil des Konzerts von sechs Musikern des Jugendorchesters, die die Gelegenheit nutzten und sich bei ihrem Dirigenten bedankten. Mit „We are the World“ und einem Weihnachtsmedley beendeten die Musiker ihren Teil.

Letzte Auftritte

Für die nächsten Stücke der Stadtkapelle übernahm Sebastian Lenze die Leitung, bevor Anna Knülle ihre letzten Auftritte an der Spitze des Orchesters hatte.

Es folgte ein emotionaler Dank der Stadtkapelle an ihre langjährige Dirigentin, ehe diese zum letzten Mal vor ihr Orchester trat, es aufforderte, die Instrumente zu heben und die Musiker durch den „Bon Jovi Rock Mix“ führte. Das Publikum war begeistert und gerührt.

Erst nach Zugaben – gemeinsam mit dem Jugendorchester – entließ es die Musiker von der Bühne.

Quelle: WP


Video zum Heimatlied

So inszeniert die Stadtkapelle das Warsteiner Heimatlied

Die Stadtkapelle Warstein hat das fast 90 Jahre alte Warsteiner Heimatlied neu inszeniert. Wie es auf YouTube zu finden ist.

Es ist stadtbekannt und fast 90 Jahre alt, doch ein passendes Video dazu gab es bislang nicht: Die Rede ist vom Warsteiner Heimatlied, dessen Text und Melodie 1928 vom Warsteiner Liedermacher Karl Stoer aus der Taufe gehoben wurden.

„Das Heimatlied ist natürlich fester Bestandteil unserer Noten und im Grunde von keinem Fest in und um Warstein wegzudenken“, erklärt Marcel Esser, Vorsitzender der Stadtkapelle Warstein.

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen kam er auf die Idee, dem Loblied auf die Heimat nun auch passende Bewegtbilder zu schenken: „Das Vorbild für den Dreh war die Polka ‚Goldene Trompeten‘ von Ernst Mosch. Nicht nur etwas fürs Ohr, sondern auch fürs Auge.“

Es brauchte nicht viel Überredungskunst, um die gesamte Musikerschaft der Kapelle für die Idee zu gewinnen. Esser: „Alle waren direkt mit Eifer dabei, Termine für den Dreh waren schnell gefunden. Und Glück mit dem Wetter hatten wir auch.“

Zwei Drehtage für das neue Video

An zwei Drehtagen spielten die Musiker an besonderen Orten ihrer Heimatstadt auf – unter anderem auf dem Piusberg, am Haus Kupferhammer, in der Domschänke und an der Alten Kirche.

 

Mit Stativen, einer 4HD-Kamera und einer Drohne hielten sie die Videosequenzen fest, die Marcel Esser anschließend zu einem knapp vierminütigen Video zusammenfasste. Zurück im Proberaum in der ehemaligen Liobaschule nahmen sie das Heimatlied auf und verknüpften die Tonspur mit dem Video. „Das erhöht nochmal die Qualität der Musik. Es ist wirklich richtig gut geworden, die Arbeit hat sich gelohnt“, befanden auch Anna Knülle und Sebastian Lenze als musikalische Leitung.

YouTube-Kanal der Kapelle präsentiert Titel

Seit dem Wochenende ist das neue Heimatvideo auf dem YouTube-Kanal der Kapelle unter dem Titel „Stadtkapelle Warstein – Warsteiner Lied“ zu finden.

„Die Aktion hat uns allen nicht nur richtig viel Spaß gemacht. Wir wollen damit natürlich auch ein bisschen unsere Wurzeln in dieser Stadt präsentieren. Als Stadtkapelle haben wir den Menschen und der Stadt viel zu verdanken, wovon wir mit diesem Video auch wieder etwas zurückgeben möchten.“

 Quelle: WP


Winterkonzert

Stadtkapelle bringt olympischen Geist in den Festsaal

Elisa Sobkowiak

04.12.2016 - 14:21 Uhr

 

Suttrop.   Olympisch ging es am Wochenende im LWL-Festsaal zu. Und dabei standen keine Sportler, sondern die Musiker der Stadtkapelle auf der Bühne.

 

Noch einmal tief durchatmen, dann – nach einem strahlenden, motivierenden Lächeln Anna Knülles – erheben 40 Musiker gleichzeitig Instrumente und Schlagstöcke. Ein kräftiges Zusammenkrachen des bronzenen Beckenpaares und die zweite Auflage des Winterkonzerts der Stadtkapelle beginnt: Entsprechend des Anlasses ebenso feierlich das Eröffnungsstück im weihnachtlich geschmückten LWL-Festsaal, mit „Olympic Spirit“ von John Williams und damit der Fanfare der Olympischen Sommerspiele 1988 wartete die Kapelle gleich zu Beginn auf.

Dunkle Basstöne und Trommeln treffen auf den durchdringenden Klang der Triangel, gehen in eine harmonische, sich stetig wiederholende Melodie über. Noch ein wenig unsicher suchen die Musiker während des Stücks den Blick ihrer Dirigentin, dann ist die erste Hürde geschafft: „Was ist eigentlich der olympische Geist?“, fragte Marco Hesse anschließend in die Runde, der gemeinsam mit Johannes Heer wie auch schon im vergangenen Jahr den Konzertabend moderierte und den rund 250 Gästen im Festsaal Hintergrundinformationen „à la Wikipedia“ zu den einzelnen Stücken lieferte.

Willenskraft und der schöpferische Geist der Stadtkapelle – gemeint war Marcel Esser als erster Vorsitzender – seien laut Hesse eine übertragbare Parallele zwischen olympischen Wettkampf und dem Konzert am Samstag Abend. Ebenso willensstark präsentierte sich das Orchester auch bei dem darauffolgenden Titanic-Medley: „Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich dieses Stück ankündige“, so Hesse mit verheißungsvoller Stimme, „den Film finde ich genauso grauenhaft wie die Leiden des jungen Werthers – am Ende ist man einfach froh, wenn der Typ am Galgen hängt.“ Die entsprechende Musikliteratur der Titanic-Tragödie aber konnte nicht nur den Moderator bereits in den Proben überzeugen, sondern spielte sich sogleich auch in das Herz des Publikums. Der Einladung, gemeinsam mit der Stadtkapelle „mit 300 Sachen gegen einen Eisberg zu fahren“, folgte es gern.

Premiere für Jonas Knülle

Auch mit dem Rest des ersten Konzertteils wusste die Stadtkapelle zu überzeugen, bei „Herzflimmern“ von Jörg Bollin brillierten so Marcel Esser und Sebastian Lenze als Trompetensolisten, die Melodie anschließend nachgeeifert vom gesamten Orchester. Das bekam dann auch Unterstützung vom Jugendorchester. Unter musikalischer Leitung von Jonas Knülle, der an diesem Samstag erstmals die Bühne mit Taktstock statt Trompete betrat, begeisterten die Jüngsten etwa mit „Beauty and the Beast“ oder „Disney’s Magical Marches“. Leonard Kraß, Daniel Kunze, Simon Tacke und Benjamin Bonfigt gaben zwischen den Stücken humorvolle Einblicke in die Proben für das Konzert: „Dirigentin Anna waren wir zu anstrengend, deswegen sind wir froh, dass Jonas es mit uns aushält.“

 


Jugendorchester erweitert Museumsserenade

Großer Andrang: Im Innenhof des Hauses Kupferhammer lauschen die vielen Gäste den Klängen der Stadtkapelle. Die Veranstaltung stößt auf so große Resonanz, dass sie künftig fest im Kalender der Stadt etabliert werden soll. Fotos:Elisa Sobkowiak

 

„Die Resonanz des vergangenen und diesen Jahres gibt Veranlassung dazu, diese Veranstaltung in den festen Katalog der Stadt Warstein zu etablieren“ – Bernhard Enste, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Hauses Kupferhammer, kam bei der zweiten Auflage der Museumsserenade der Stadtkapelle Warstein nicht ohne Grund zu seiner Einschätzung: Ungeachtet der Wetterprognose für Freitag Abend war der Innenhof des Hauses Kupferhammer bereits vor Beginn des Konzertes erfüllt mit heiterem Gemurmel, das dann schließlich beim Einstimmen der Musikinstrumente – erwartungsvoll gegenüber der anschließenden Darbietung – gänzlich verstummte.

Komplett in schwarz gekleidet, hatten sich die Mitglieder der Stadtkapelle im Schutz der Bäume positioniert, um vor möglichen Wettereinbrüchen geschützt zu sein – ähnliche Spannung wie der Trommelwirbel, mit dem die Musiker das Open-Air-Konzert beim Heeresmarsch „Frei weg“ von Carl Latann feierlich beginnen ließen, erzeugte dann auch der zwischenzeitliche Nieselregen.

Entprechend des zügigen Parademarsches aber hellte sich nicht nur die Stimmung der Zuhörer immer weiter auf, sondern auch der Himmel über der idyllischen Kulisse. Und noch eine weitere gute Nachricht gab es gleich zu Beginn der Serenade zu feiern: „Rolli ist wieder da“, freute sich allen voran Trommler und Moderator des musikalischen Abends Johannes Heer über die Rückkehr der verschwundenen Pauke. Absichtlich entführt wurden dagegen anschhließend die Musikliebhaber mit der Polka „Darf ich bitten bei schöner Blasmusik“ in ein symbolisches „Cabrio-Bierzelt“, wurden durch das facettenreiche Programm aus Medleys wie „Moment for Morricone“ oder dem besten Mix von ABBA immer mehr in Feierlaune versetzt und nicht zuletzt zum fröhlichen Mitschunkeln und -singen animiert.
Debüt für die Jungen

Immer ausladender wurden die Dirgierbewegungen Anna Knülles im Verlauf des Abends, die Klänge der Kapelle umso beschwingter. Und auch einige Überraschungen sollten noch auf das Publikum warten: Bei der zweiten Serenade gab nun auch das Jugendorchester unter Leitung von Jonas Knülle mit Melodien wie „Music Mill“ oder „Chinaman in Paris“ sein Debüt. „Je öfter man ein Stück übt, auf desto mehr musikalische Aspekte muss man achten“, verrieten Simon und Anna Tacke über die Herausforderungen bei den Proben.

Von diesen ließen sich die jungen Musiker am Freitag Abend jedoch nicht beirren, ernteten für ihre Leistung begeisterten Applaus und bewiesen sich nicht zuletzt auch im Zusammenspiel mit dem „großen“ Orchester mit dem Stück „Dompfaff“ – bei dem vor allem anspruchsvolle Läufe seitens der Klarinetten in melodischen Kontrast zu kräftigen Paukenschlägen gesetzt wurden.

Geübtem Handwerk widmete sich die Stadtkapelle zum Ende des Konzerts mit dem „Florentiner Marsch“ oder etwa „Tulpen aus Amsterdam“, sah sich anschließend gegenüber nicht enden wollenden Zugabe-Rufen.
Crowdfunding-Ziel schon übetroffen

Diese Wertschätzung für die Musiker spiegelte sich auch mit dem Überreichen eines Spendenchecks – im Rahmen der Crowdfunding-Aktion des Vereins für die Anschaffung von Allwetterjacken – von der Bürgerstiftung wider. „Dieses Kulturgut und vor allem den Nachwuchs muss man fördern“, begründete Josef Leßmann als Vorsitzender des Stiftungsrates die Begünstigung von rund 800 Euro. „Unser Spendenziel haben wir sogar schon übertroffen“, dankte Marcel Esser, erster Vorsitzender der Stadtkapelle, neben den zahlreichen Spendern vor allem Mitglied Sophie Fahney für die Organisation des Projektes.

Sogar noch einen sommerlichen Sonnenuntergang erlebten die Gäste der Museumsserenade abschließend, als die Musiker mit dem traditionellen „Böhmischen Traum“ in den gemütlichen Teil der Veranstaltung überleiteten.


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 Jugendorchester begeistert 80 Zuhörer

 

Jugendorchester begeistert 80 Zuhörer

Warstein. 80 Zuschauer im Gemeindezentrum: Mit diesem Ansturm hatte das Jugendorchester wohl kaum gerechnet. Doch das Kommen der Orchester-Freunde lohnte sich.

Mit soviel Zuhörern hatte das Jugendorchester der Stadtkapelle Warstein bei seiner Premiere nicht gerechnet. In dem großen Saal des Gemeindezentrums waren an die 80 Zuhörer gekommen, um das 15-köpfige Jugendorchester, das aus Musikern von acht bis 14 Jahren besteht, bei selbstgebackener Torte und heißem Kaffee anzuhören.

Gleich zu Beginn präsentierten die Nachwuchsmusiker ihr Zusammenspiel mit dem schwersten Stück „Flinstones meet the Jetsons“ unter dem Dirigat von Anna Knülle. „Das Jugendorchester ist stolz, vor so viel Publikum spielen zu können“, so Vorsitzender Marcel Esser.

Benjamin Bonfight spielte im Anschluss auf dem Tenorhorn mit Unterstützung von Thomas Kuhn auf der Tuba, sein Solo „Aura Lee“ von George R. Poulton. Sarah Fahney und Jonas Knülle moderierten durch den Nachmittag und stellten die Musikstücke vor. Anna Tacke und Babara Wulf meisterten ihr Vorspiel „Der fröhliche Musikant“ von Andre Waignein auf der Querflöte mit Unterstützung von Sarah Fahney bravourös.

Mit kurzen Musikstücken „Allouette“ von Daniel Kunz mit seinem Horn oder den Saxophonisten Alienna Schulte und Yara Hohmann mit dem Stück „Spring“ ging es weiter. Bevor eine kurze Pause eingelegt wurde, spielte das Jugendorchester noch das schwierige Stück „Big Top March“ von Charlie Hill.

Sophie Niggemann und Muriel Albers brillierten auf ihren Klarinetten mit dem Stück „Thema aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorak mit Klavierbegleitung durch Johannes Heer. Celine Pieper, Christian Wulf, Leonard Kraß mit Unterstützung von Nils Thiele und Sebastian Lenze gaben das beliebteste Kirchenlied der Welt, „Amazing Grace“, auf ihren Trompeten zum Besten. Das Stück wurde von Sebastian Lenze für Trompete arrangiert. Zum Schluss spielten die Musiker den Marsch „Clog Dance“ von Jan de Haan.

Zur Finanzierung neuer Allwetterjacken, die dringend benötigt werden, hat die Stadtkapelle eine Crowdfunding-Aktion in Zusammenarbeit mit der Volksbank Hellweg gestartet und den Gästen anhand eines selbst gedrehten Videoclips vorgestellt. Die Allwetterjacken sollen mit dem Logo der Stadtkapelle bestickt werden. So sollen auch gleich Jacken für das Jugendorchester mitbestellt werden. Ziel der Stadtkapelle ist der Betrag von 3500 Euro.

Ist die Spendenbereitschaft größer als erwartet, wird das Restgeld in die Jugendförderung fließen. Die Stadtkapelle hofft auf eine rege Spendenbereitschaft der Warsteiner Bürger auf das Konto bei der Volksbank Hellweg, IBAN: DE 63414601160009994400 (BIC: GENODEM1SOE).

Der Sonntagnachmittag war am Ende eine überaus gelungene Premiere des Jugendorchesters, was durch lang anhaltenden Applaus der Gäste mit einer Zugabe honoriert wurde. Das Orchester übt seit dem Spätsommer 2015 gemeinsam unter der Leitung von Anna Knülle einmal wöchentlich freitags von 18.15 bis 19.15 Uhr.


Gabi Alz
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Warsteiner Stadtkapelle hofft auf neue Jacken

Die Stadtkapelle hofft auf zahlreiche Spender.
Die Stadtkapelle hofft auf zahlreiche Spender.

Warstein -  Zur Finanzierung von neuen Allwetterjacken hat die Stadtkapelle am Freitag den Startschuss zu ihrer Crowdfunding-Aktion gegeben. In Zusammenarbeit mit der Volksbank Hellweg und zahlreichen Spendern haben sich die Musiker der Stadtkapelle das Ziel gesetzt, einen Spendenwert von 3 500 Euro zu erreichen.

 

„Bei Regen und Sturm werden unsere Uniformen schnell in Mitleidenschaft gezogen. Die Allwetterjacken sollen das ändern“ so Sophie Fahney, die mit weiteren Musikern der Warsteiner Stadtkapelle das Projekt realisierte. Die Allwetterjacken der Marke „Engelbert Strauß“ sollen dann mit dem Logo der Stadtkapelle bestickt werden und im Besitz der Kapelle bleiben. „Die Jacken werden nicht Privateigentum, sondern gehören wie die komplette Uniform auch der Stadtkapelle, werden quasi ausgeliehen an die Musiker“, so Fahney. Auch das frischgegründete Jugendorchester der Stadtkapelle soll mit den Jacken ausgestattet werden, um bei Feiern, Auftritten oder Schützenfesten der Witterung nicht schutzlos ausgesetzt zu sein.

Bereits im Vorfeld drehten die Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle einen kurzen Videoclip, in dem sie das Projekt und die Notwendigkeit der Anschaffung beschreiben.

Das Crowdfunding ist dabei eine beliebte Methode geworden, um Spendengelder zu sammeln, die ein einzelner Verein alleine nicht leisten kann. Bei einem Spendenwert ab zehn Euro erhöht die Volksbank Hellweg den Betrag um fünf Euro, um den Verein so zu unterstützen. „Ziel sind 3 500 Euro“, hofft Sophie Fahney gemeinsam mit der Stadtkapelle auf eine große Spendenbereitschaft der Bevölkerung: „Auch kleine Spenden helfen uns enorm weiter. Das ist ja der Sinn hinter dem Crowdfunding-Projekt.“ Bei einem Spendenwert ab 10 Euro erhält jeder Spender den neuen Ansteck-Pin der Stadtkapelle. Ab 50 Euro warten zehn Wertmarken für das Winterkonzert, für eine Spende ab 100 Euro erhält jeder Spender die Möglichkeit auf ein privates Ständchen der Stadtkapelle. Über insgesamt vier Wochen ist es ab sofort möglich, für die Anschaffung von Allwetterjacken zu spenden.

Doch was passiert, wenn das Ziel von 3 500 Euro nicht erreicht werden sollte? Dann erhält jeder Spender den gespendeten Betrag zurück. Sollte die Spendenbereitschaft den Zielbetrag überschreiten, wird das Restgeld komplett der Jugendförderung und Unterstützung des Jugendorchesters übermacht. Daher hofft die Stadtkapelle um ihren Vorsitzenden Marcel Esser auf eine hohe Spendenbereitschaft in der Bevölkerung: „Wir machen hier in Warstein unheimlich gerne Musik. Konzerte, Schützenfeste oder unsere Museumsserenade. Die Allwetterjacken würden uns natürlich helfen, das auch in Zukunft zu garantieren.“

Spenden: Volksbank Hellweg DE63414601160009994400

Verwendungszweck: Allwetterjacken Stadtkapelle Warstein

 

Stadtkapelle Warstein freut sich auf musikalisches Jahr 2016

Warstein. Ein erfolgreiches und gelungenes Jahr 2015 liegt hinter der Stadtkapelle Warstein. Bei der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung zwischen den Feiertagen bestätigten die Musiker mit ihrem Vorsitzenden Marcel Esser die Vorstandsarbeiten und blickten auf Konzerte und Auftritte zurück.

Das vergangene Jahr war auch das erste für Marcel Esser als Vorsitzender der Stadtkapelle: „Wenn ich so resümiere, war ich schon angespannt. Aber das Ganze hat sich gut entwickelt, wie ich finde.“ Esser lobt vor allem die gute Vorstandsarbeit und die Gemeinschaft in der Kapelle.

Und das Gemeinschaftsgefühl bestätigte sich auch in der Versammlung. Fabian Biermann wurde als zweiter Vorsitzender, Frank Luig als Kassierer wiedergewählt. Sebastian Lenze übernimmt ab sofort die Geschicke als Geschäftsführer. Sophie Fahney besetzt das Amt der Beisitzerin.

Auch Dirigentin Anna Knülle fand lobende Worte für ihre Musiker. „Danke für das tolle Konzert“, so Knülle, die das Winterkonzert und die Sommerserenade am Haus Kupferhammer wieder im Warsteiner Veranstaltungskalender etablieren will. Jonas Knülle und Christoph Pater wurden gleichzeitig für zehnjährige Mitgliedschaft geehrt.

Die Geschicke des Fördervereins der Stadtkapelle hat nun Johannes Heer als erster Vorsitzender inne. An seine Seite wurde Alexander Schnurbus als Schriftführer gewählt.

Álexander Lange

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Winterkonzert
 
Ein wenig Glitzerstaub auf dem Publikum
30.11.2015 | 12:00 Uhr

Foto: Elisa Sobkowiak

Das Publikum ist begeistert - vom Auftritt der Stadtkapelle und dem Jugendorchester gleichermaßen.

Komplette Dunkelheit im LWL-Festsaal, dann ein einzelner Lichtstrahl auf Dirigentin Anna Knülle gerichtet und schließlich auf rund 38 Musikerinnen und Musiker, einstimmend in die berühmte Eröffnungshymne „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss: „Genießen Sie mit uns den heutigen Abend“, mischten sich die Stimmen der beiden Moderatoren Johannes Heer und Marco Hesse in das Musikstück – ein würdiger Auftakt zum Winterkonzert der Stadtkapelle. Auch Vorsitzender Marcel Esser freute sich über die voll besetzten Reihen im Festsaal: „Schön, dass uns heute auch das neu gegründete Jugendorchester als Grundstein für den späteren Wechsel in das Hauptorchester unterstützt.“ Mit der Filmmusik „Music from Braveheart“ stieg die Stadtkapelle – zunächst ohne den Nachwuchs – beschwingt in das Programm ein. „Stellen Sie sich einfach vor, unser Flötist Kilian Robert würde in Engelskleid ein wenig Glitzerstaub über Sie rieseln lassen“, sorgten Heer wie Hesse mit humorvollen Ankündigungen der Stücke für so manch verdrückte Lachträne im Zuschauerraum. Publikum verzaubertUnd verzaubern taten die Mitglieder der Stadtkapelle ihr Publikum dann tatsächlich: Zart, vorsichtig setzten zunächst Flöte und Saxophon ein, immer lauter und dramatischer werdend kamen schließlich etwa auch Horn und Trompete zu einer Melodie hinzu, die die rund 200 Gäste längst in eine andere Welt entführt hatte. Der nahezu melancholische Charakter sorgte schon während des ersten Stücks des Abends für Gänsehaut-Momente. Geheimnisvolle, gar bedrohliche Klänge von Fanfaren und Trompetenhörnern verkörperten anschließend die Thematik des Stücks „Fate of the Gods“ von Steven Reineke, den Konflikt zwischen Gut und Böse, in Form von kontrahierenden, erstickten Trommelschlägen und klaren Triangel-Klängen. Spannungsverstärkende, kurze Spielpausen, unterbrochen durch dominierenden Schlagzeugeinsatz und dramatisch aufbrausende Passagen mit schnellen Fingerläufen seitens der Klarinetten: Besser hätte das „Schicksal der Götter“ wohl nicht charakterisiert werden können.Nach „Dona Nobis Pacem“ und Julius Fuciks bekannten „Florentiner Marsch“ eroberten zunächst die zwölf Mitglieder des Jugendorchesters die Bühne: Daniel Kunze und Leonard Kraß gaben den Zuhörern vor der Präsentation von „Playing together, so much better!“ und „McRonald’s Marsch“ von Jan de Haan einen humorvollen Einblick in ihre Proben – lang anhaltenden Applaus ernteten die jüngsten Musiker für ihren allerersten Auftritt vor großem Publikum. Sauerländisch angekündigtWas bot sich besser an, als das nächste Stück eines Komponisten aus Arnsberg sauerländisch anzukündigen? „A little Opening“ von Thiemo Krass mit „rhythmischen Figuren im tiefen Blech“ – wie das Moderatorenteam versprach – war nicht das einzige Musikstück, das die Zuhörer über den Rand des Festsaals symbolisch hinausblicken ließ: Eindrücke von der Zeit des wilden Westens bekamen sie mit „Moment for Morricone“, anschließend ging es in den Urwald mit einem „Tarzan“- Medley von Phil Collins – für letzteres hatte Fabian Biermann eigens „Trash cans“ gebaut, mit deren Klängen das Publikum sich geradewegs an Lianen gemeinsam mit der Stadtkapelle durch die verschiedenen Musikpassagen schwang, so realistisch wurde die Thematik in den Festsaal gebracht. Weitere Höhepunkte gab es zum Ende des Programms: Johannes Heer interpretierte am Xylophon die anspruchsvolle Melodie Gustav Peters „Erinnerung an Zirkus Renz“ und im Duett mit Marco Hesse wurde anschließend mit Ukulele und Gesangseinlage „Yesterday“ als Einstimmung zu „The Best of Beatles“ performt, das den krönenden Abschluss des Winterkonzerts darstellte. Ohne Zugabe entließ das Publikum die Warsteiner Stadtkapelle jedoch nicht: Gemeinsam mit dem Jugendorchester verabschiedeten sich die Musiker mit der Melodie von „Herbei oh ihr Gläubigen“, passend zum ersten Adventswochenende. Der abschließende Dank galt Dirigentin Anna Knülle für Engagement und Ehrgeiz – besonders in den letzten vier Monaten der Konzertvorbereitung. Elisa Sobkowiak

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